Kollnburg

Naturlehrpfad / Pröllersteig


Der Naturlehrpfad "Kollnburger Pröllersteig", beginnt am Fuße
des Pröllers in Hinterviechtach. (Abzweigung "Pröller - Ski- und
Wandergebiet" an der Staatsstrasse Viechtach - Sankt Englmar).
Das Logo "Holzwurm" führt Sie auf dem ca. 3,5 km langen
Rundweg zu verschiedenen Stationen, die über Geschichte und
Wandel von Natur und Umwelt im Bayerischen Wald im Verlauf
der letzten Jahrhunderte informieren. Gerade im Wandergebiet
"Pröllersteig" sind noch viele seltene Pflanzenarten und
Strukturen alter Kulturlandschaft zu finden. Die Thementafeln
"Naturnahe Forstwirtschaft" und "Die Bedeutung des Waldes
als Wasserspeicher" verdeutlichen die vielfältigen Funktionen
des Waldes. Das Interesse der Kinder an der Natur wird durch
verschiedene Objekte, die von den Ortsvereinen erstellt und
gestiftet wurden geweckt. Gelegenheit eine Pause einzulegen
bietet sich bei der idyllisch gelegenen "Lauschecke". Nach einer
Gehzeit von ca. 2 Stunden wird die letzte Station
"Panoramatafel" erreicht. Hier eröffnet sich ein herrlicher Blick
auf die Bayerwaldgipfel, die auf der Tafel entsprechend
dargestellt werden. Für Wanderer, die das Pröller-Wandergebiet
noch weiter erkunden möchten, besteht Anschluss an den
Wanderweg zum Pröllergipfel (1048 m) und nach
Sankt Englmar.
Die begleitende Informationsbroschüre ist in den umliegenden
Tourist-Informationen und in der Berghütte "Zum Pröller" erhältlich.

Burgturm / Burgbrunnen

Der Burgturm und der Burgbrunnen in Kollnburg -
die Wahrzeichen von Kollnburg.
Errichtet wurde die Burg Mitte des 12. Jahrhunderts zum Schutz
des Schatzes der Grafen von Bogen die bis Mitte des
13. Jahrhunderts den ganzen mittleren Bayerischen Wald
beherrschten. In der darauffolgenden Zeit wechselten des
öfteren die Besitzer und Herrscher der Festung. Anfang des
19. Jahrhunderts entwickelten sich nach und nach selbständige
Anwesen- und Grundbesitzer. Immer mehr Leute ließen sich in
dem beschaulichen Dorf nieder.

Der Burgbrunnen war zu Zeiten der Grafen und Vogte die
zentrale Wasserversorgung und stellte so einen der vielen in
Kollnburg vorhandenen Schätze dar. Der Sage nach soll noch
heute auf der Burg ein Schatz vergraben sein.
Im Burgbrunnen ist zwar auch heute noch Grundwasser vor-
handen, jedoch dient es nicht mehr der Wasserversorgung.
Vielmehr ist der Brunnen aufgrund seiner Tiefe von 17,5 m und
der Beleuchtung eher eine Attraktion. Ebenso wie der Burg-
brunnen dient die Burganlage nicht mehr der Verteidigung
sondern als Ausflugsziel. Jährlich besuchen viele Touristen
aber auch Einheimische die Burganlage zu gemütlichen
Gartenfesten und erklimmen den Burgturm wegen der
grandiosen Panoramablicke.


Das Bauerndenkmal in Baierweg.


Eines der ungewöhnlichsten Denkmäler im Bay. Wald aus
dem Jahre 1869. Eine monumentale steinerne Gedenkstätte
an einem his-torischen Ort, mit herrlichem Panoramablick.
Der Überlieferung zufolge hat es Georg Bielmaier mit seinen
Knechten und unter Mitwirkung des Kollnburger
Malers Johann B. Reisbacher errichtet, um sein schlechtes
Gewissen, das er wegen einer Schwindelei gegenüber seines
verstorbenen Bruders und dessen Lebensgefährtin hatte zu erleichtern.

Motorradsammlung

Ein weiteres Highlight für Motorradfans ist die
einzigartige private Sammlung von historischen
Motorrädern, Mopeds, Mofas und Fahrrädern mit Hilfsmotor.
"Za Willi" sammelt und restauriert liebevoll alles,
was mit Oldtimern zu tun hat. Eine Besichtigung der
Sammlung ist nach Rücksprache mit dem Eigentümer
ohne weiteres möglich. Die Organisation übernehmen
wir gerne. (Touristinformation)
Hier ein Auszug aus der Sammlung!